Schulzukunft

Die Schulpolitik, die anfangs gute Ansätze in der Befragung der betroffenen Eltern hatte, scheint durch die Machtspiele der Ideologen der im Gemeinderat vertretenen Parteien völlig unterzugehen.

Ein schlüssiges Schulkonzept mit Gemeinschaftsschule wird es wohl erst im Schuljahr 2014/15 geben, wenn es der Gemeinderat bis dahin schafft.

Interessant ist, dass weder dem OB Till, noch den einzelnen Fraktionen klar zu sein scheint, dass die Eltern völlig in der Luft hängen, in welche weiterführende Schule ihre Kinder gehen sollen.

„Wird es Gemeinschaftsschulen geben, wenn überhaupt? Wird es das G9 wieder geben, und wenn ja, wo? Diese Fragen sind bis heute noch nicht beantwortet“, so M. Freche, wobei auch das Kultusministerium keine Klarheiten schafft.

„Viel lieber kritisiert Frau Razavi (ehemalige Büroleiterin von Mappus) mit gewaltiger Wortwahl die Landesregierung, wobei sich die Frage stellt, was 50 Jahre Schulpolitik der CDU für Körperverletzungen verursacht haben? Beispiele hierfür gibt es genug, wie der fehlende Etikunterricht.“ M. Freche.

Wir, die Piraten, fordern die Fraktionen und den OB Till auf, endlich Planungssicherheit für die Kinder und Eltern zu schaffen. Die Rahmenbedingungen sind vorgegeben; dies ist Landespolitik und muss so von der Verwaltung übernommen werden.“ Unsere Kinder sind keine Versuchskaninchen für die Machtspiele einzelner Politiker, sondern unsere Zukunft, die massgeblich von den Entscheidungen des Gemeinderats über die Gemeinschaftsschule und das G9 abhängt“, so J. Uebele. „Soviel Zeit, wie der Gemeinderat sich mit seinen Entscheidungen über die Zukunft unserer Kinder lässt, könnte man den Eindruck bekommen, dass die Gemeinderatsmitglieder sich Ihrer Verantwortung gegenüber den Göppinger Bürgern und deren Kinder nicht bewusst sind.“